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Seelenraum

Waldkapelle

Zeit für Meditation, Gebet, Andacht, Begegnung,

Als Kapelle (Kirchenbau) bezeichnet man

  • baulich kleine Bet-, Gottesdienst- oder Andachtsräumlichkeiten, freistehend oder als Raum eines Gebäudes
  • kirchenrechtlich Kirchengebäude oder Räume ohne Rechtsstellung als Kirche     - (Quelle: Wikipedia)

Kapelle Substantiv, f

Bedeutungen:

[1] Religion: einfach gestaltetes Andachtsgebäude, kleines Gotteshaus, das nicht für regelmäßige Gottesdienste einer Gemeinde bestimmt ist[2] abgeteilter Raum in einem größeren Gotteshaus oder sonstigen Gebäude, der für Gottesdienste, Taufen und dergleichen genutzt wird[3] Musik: kleines Musiker-Ensemble, das insbesondere Tanz- und Unterhaltungsmusik spielt[4] im Mittelalter: Sängerchor, der in Kirchen für Darbietungen reiner Gesangsmusik sorgte[5] veraltet: logenähnliche Räumlichkeiten in Kirchen, die bestimmten Familien oder Behörden zur Nutzung überlassen wurden[6] veraltet, scherzhaft: Abtritt, Toilette[7] veraltet, Hüttenwesen: Schmelztiegel

Herkunft:

[1, 2] Kapelle in diesen Bedeutungen geht auf das althochdeutsche kappella oder kapella (kleine Kultstätte, die dem Andenken eines Heiligen gewidmet ist) und das mittelhochdeutsche kappelle oder kapelle zurück, die bereits die heute gebräuchlichen Bedeutungen aufwiesen.

http://de.wiktionary.org/wiki/Kapelle

Funktionelle Aspekte der Kapelle

Auch Gottesdiensträume mit speziellen Funktionen – innerhalb oder außerhalb großer Kirchen – erhielten diese Bezeichnung: Taufkapelle (Baptisterium), Sakramentskapelle, Grabkapelle, Friedhofskapelle, Krankenhauskapelle.

Nach dem Vorbild des fränkischen Königspalastes wurden an weltlichen und geistlichen Höfen Kapellen als private Bet- und Andachtsräume der Palastherren eingerichtet. Diese sind sodann nach Ortslage, dem Träger oder Auftraggeber betitelt.....

„Wegkapellen“ sind kleine Kapellen, oft an Abzweigungen oder auch historisch bedingt. Die Abgrenzung zum Flurdenkmal ist meist fließend, häufig gehen Kapellen auf ursprünglich überdachte und umbaute Wegkreuze und -steine zurück. Entlang von Pilgerwegen sind „Stationskapellen“ entstanden. Steht am Zielort nur eine kleinere Kirche, so heißt diese „Wallfahrtskapelle“. Eine neuere Entwicklung ist die „Autobahnkapelle“ in der Funktion einer Wegkapelle.

Sowohl im freikirchlichen Bereich als auch in Kreisen der Gemeinschaftsbewegung entwickelte sich im 19. Jahrhundert eine regelrechte „Kapellenfrömmigkeit“. Das Lied des Methodisten Ernst Gebhardts[3] ist ein Beleg dafür.

Ich weiß eine liebe Kapelle, da weilet mein Herze so gern;
da sing ich mit meinen Geschwistern Loblieder zum Preise des Herrn.
||: Pilger, komm, komm, komm zur Kapelle, bald weilst du gewiss hier auch gern!
Da findest du liebe Geschwister; komm, singe zum Preise des Herrn! :||

Wer kennt diese liebe Kapelle, zu der mein Verlangen stets geht?
Da glühen in Andacht die Herzen in brünstigem heißen Gebet.

O Pilger, du kennst die Kapelle. Sie stehet am friedlichen Ort.
Da höret man heilige Zeugen verkünden das lautere Wort.

Kapelle, du Vorhof des Himmels, in dir fand mein Herz Gottes Haus,
an meines Immanuels Herzen ruh’ ewig im Frieden ich aus!

Ausdruck von „Kapellenfrömmigkeit“ ist auch der Smash-Hit von Elvis Presley aus der Mitte der 1960er-Jahre: You saw me crying in the chapel. Die letzte Strophe dieses Liedes lautet[4].

Take your troubles to the chapel
Get down on your knees and pray
Your burdens will be lighter
And you'll surely find the way.

...soweit Wikipedia :)))



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